Glauben und glauben lassen

 

VORTRAG UND GESPRÄCH
Glauben und glauben lassen
Ein Beitrag aus der Ökumene zur Meinungs- und Religionsfreiheit.

Samstag, 23. März 2019, 19:30 Uhr

Der Vortrag geht von zwei Fragen aus:

Mein eigener Glaube ist meine Wahrheit, wie kann ich dennoch andere Glaubensvorstellungen stehen lassen?

Viele Glaubensvorstellungen beinhalten einen persönlichen Impuls, die hilfreichen Vorstellungen weiterzugeben oder auch einen offiziellen Missionsauftrag, wie lässt sich das mit Respekt und Toleranz bzw. friedlicher Koexistenz vereinbaren?

Im Hauptteil geht es um Folgendes:

Aus mangelnder Reflexion, aus Angst vor dem Anderen oder um seine eigenen Vorstellungen zu profilieren, werden andere Glaubensvorstellungen sehr leicht unbewusst oder bewusst abgewertet oder tabuisiert. So kann es zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit kommen, die es gilt, als solche wahrzunehmen und zu reflektieren. Rassismus ist die machtvolle Abwertung Andersdenkender, die von der sicheren Position eines „Wir“ ausgeht (Siegfried Jäger, Sprach- und Sozialforscher).

Menschenwürde bedeutet, dass jeder Mensch gleich viel wert ist, was durchaus auch christlich begründbar ist. Im Vortrag wird die Frage thematisiert, dass bei Freiheit zur eigenen Meinung, besonders bezogen auf die eigene Religionsauffassung, dennoch Toleranz, Respekt und Sensibilität gegenüber der Persönlichkeit des „Anderen“ ein zentrales Anliegen einer Religion sein sollte. Es wird anhand von Beispielen aus der lokalen Ökumene und dem Dialog der Religionen darauf eingegangen und für Respekt, Bescheidenheit und Offenheit plädiert.

  • Prof. Dr. Isa Breitmaier im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), Karlsruhe

Gemeindehaus der Markusgemeinde, Weltzienstraße 23, am Yorckplatz, 76135 Karlsruhe
Teilnahme kostenlos
Anmeldung nicht erforderlich
ACK, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Karlsruhe, und Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe in Kooperation
Infotelefon 0721 82467310

 

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