Guten Tag...

... und willkommen bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Karlsruhe.
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Adventskerze, Bildrechte: Joachim Faber„Das macht Sinn.“ Mit diesem kurzen Satz habe ich einmal in einem unbedachten Augenblick einem klugen Studienfreund geantwortet. Woraufhin dieser sagte: „Sinn macht gar nichts, Sinn ergibt sich.“ Ja, die Rede vom Sinn machen ist tatsächlich einer dieser Anglizismen, die sich so in unseren Sprachalltag einschleichen und unsere Alltagssprache verwässern. In diesem Falle nämlich die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Sinn“.

Wenn ich mir nicht ganz sicher bin über die Entstehung und die Bedeutung der Wörter, die ich verwende, dann schlage ich im Wörterbuch der Deutschen Sprache nach, das die Gebrüder Grimm neben ihrer Märchensammlung herausgegeben haben. Dort lese ich, dass das Wort „Sinn“ ursprünglich eine räumliche Bedeutung hat. Sinn ist die Richtung, auf die hin ich ausgerichtet bin. Und diese Richtung kann natürlich nichts machen, sondern sie ergibt sich dadurch, worauf ich mich ausrichte.

Es beginnt mit dem 1. Advent die besinnliche Zeit. Auch hier begegnet uns ein Compositium des Wortes „Sinn“. Mit dem Grimmschen Wissen können wir uns an die Frage heranwagen, was denn eine besinnliche Zeit sei.  Und wir können sehr kurz antworten: Es ist eine Zeit, in der wir uns besinnen, in der wir uns klar werden über die Richtung, in die wir blicken und gehen wollen, in der wir uns „ausrichten“. Im Advent richten wir uns auf Weihnachten hin aus. Auf die Botschaft von Gott in der Krippe.

Aus dieser Ausrichtung ergibt sich dann der Wunsch, den der Theologe Friedrich Schleiermacher vor 200 Jahren formuliert hat: „Von mir soll nie weichen der Sinn, der den Menschen vorwärts treibt, und das verlangen, das nie gesättigt von dem, was gewesen ist, immer Neuem entgegen geht.“

Mögen Sie in diesem Sinne die Adventszeit als besinnlich erfahren,

Ihr Pfarrer Dr. Lucius Kratzert
Vorsitzender des Leitungskreises für Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe

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